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#1444215 - 15.09.20 22:51 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: Chris-Nbg]
Chris-Nbg
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 1682
In Antwort auf: Chris-Nbg
Bei anderen GPS-Empfängern (z.B. meinen Smartphones) habe ich diesen Effekt an der selben Stelle(!) nicht beobachen können. Das Problem ist also meiner Meinung nach nicht die Technik "GPS", sondern das konkrete Gerät Sigma Pure.

Ergänzung! Ich bin die selbe Stelle jetzt nochmal mit Smartphone (Huawei P30) und Kabeltacho gefahren und habe folgendes beobachtet: Das Smartphone zeigt durchaus auch mal eine zu niedrige Geschwindigkeit an, aber nicht so konstant wie der Sigma Pure GPS. D.h. das Smartphone zeigt zeitweise die korrekte und zeitweise eine zu geringe Geschwindigkeit an. Und kurzzeitig sogar auch mal eine etwas zu hohe Geschwindigkeit. Am Ende ist die aufgezeichnete Strecke auf dem Smartphone kürzer als die des Tachos, aber deutlich näher am realen Wert als beim Sigma Pure.

Fazit: Auch ein modernes Smartphone misst per GPS nicht so genau wie ein Tacho.

Tja.
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#1444268 - 16.09.20 15:38 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: Chris-Nbg]
huxtebude
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 539
Hallo Chris,

war das nicht zu erwarten? Der normale Tacho summiert die Radumdrehungen. Einzige Fehler sind in der Regel falsche Einstellung des Reifenumfangs und Schlupf. Beim Tacho am Vorderrad hält der sich aber arg in Grenzen.
Vorteile der GPS Variante sind doch nur, dass man nichts einstellen braucht und den Radsensor spart. Da man die Montage und Einstellung in der Regel aber nur einmal vornimmt sehe ich hauptsächlich Nachteile. Genauigkeit, Stromverbrauch, Preis.
Ganz nach dem KISS Motto.

Grüße
Florian
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#1444279 - 16.09.20 18:25 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: huxtebude]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 13464
Zitat:
den Radsensor spart

Das kann z.B. bei Falträdern ein großer Vorteil sein ... und wenn ich mich richtig erinnere, ist das hier der Fall.
Gruß
Uli
Plural-Verben ist out!
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#1444280 - 16.09.20 18:45 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: Uli]
huxtebude
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 539
Hallo Uli,
kann ja sein, ich habe gerade mal recherchiert. Problem scheint da die Kabellänge zu sein. Der Sensor selbst wohl nicht, wenn auch ein Funktacho in Frage kommt (der ja einen wesentlich größeren Sensor inkl. Sender besitzt). Und das Kabel selbst kann auch nicht so störend sein, denn der Bremszug bzw. die - leitung kommt ja auch irgendwie vom Lenker an die Gabel. Ließe sich doch da rum wickeln.
Und Tachos mit langen Kabeln gibt es anscheinend auch, oder man lötet eine Verlängerung dran, das ist bei den zwei Adern jetzt nicht das Problem, oder? Und falls doch findet sich mit Sicherheit jemand, der das gerne macht.

Grüße
Florian
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Off-topic #1444305 - 17.09.20 00:02 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: huxtebude]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 15583
In Antwort auf: huxtebude
Der normale Tacho summiert die Radumdrehungen. Einzige Fehler sind in der Regel falsche Einstellung des Reifenumfangs und Schlupf. Beim Tacho am Vorderrad hält der sich aber arg in Grenzen.
Vorteile der GPS Variante sind doch nur, dass man nichts einstellen braucht und den Radsensor spart. Da man die Montage und Einstellung in der Regel aber nur einmal vornimmt sehe ich hauptsächlich Nachteile. Genauigkeit, Stromverbrauch, Preis.
Ganz nach dem KISS Motto.

Da wirst du recht haben und doch fürchte ich, dass es ein Zug der Zeit ist, dass es nur noch wenige interessiert. Geld haben zuviele Leute zuviel, Genauigkeit wird vorgetäuscht durch Hightech, ist aber ohne Bewusstsein dafür (bei den Höhenmeter ist es ja noch schlimmer als bei den Distanzen) und Ressourcenverbrauch läuft ins Leere, wenn es kein Ökoetikett auf dem Alibitisch dafür gibt. Jeder Kack wird heute geappt, elekronisiert, versmartet und vernetworked. Die elektronische Schaltung rollt auch schon über die Steinzeitmechanik von Schalthebeln, die next generation wird keine Türklinken mehr kennen.

Die App-/GPS-erhobenen Werte bieten auch noch weitere Vorteile, die sich manchem Menschentypus entziehen. So werden elektronisch automatisierte Messungen unmittelbar in Social-Media-Netzwerke eingespielt wie z.B. Strava, wo man gleich die (möglicherweise falschen) Ergebnisse beklatscht und austauscht. Die Smartphone-Fotos landen gleich im richtigen Ordner der Passauffahrt. Fertig ist ein Komplettbooklet, das für den Schnellkonsum alle Bedürfnisse erfüllt. Gleichzeitig werden Trainingswerte berechnet, die dir Herztod oder ewiges Leben verkünden. Demnächst wird das an Krankenkasse und Hausarzt weitergeleitet. Bananen für den Ausgleich der Wattzahlbilanz werden demnächst von Zuckermessgeräten vorgetestet, damit man wieder weiß, was man wieviel essen darf. Bei den Rennradlern gibt es den Begriff Everesting, bei dem man auf der Rolle den Mount Everest unter einem Tag oder schöne Alpenpässe bei Sonnenschein mitten in der Nacht auffahren kann. Die virtuelle Welt macht es möglich, Naturgesetze außer Kraft zu setzen.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#1444318 - 17.09.20 08:23 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: huxtebude]
Chris-Nbg
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 1682
In Antwort auf: huxtebude
kann ja sein, ich habe gerade mal recherchiert. Problem scheint da die Kabellänge zu sein. Der Sensor selbst wohl nicht, wenn auch ein Funktacho in Frage kommt (der ja einen wesentlich größeren Sensor inkl. Sender besitzt). Und das Kabel selbst kann auch nicht so störend sein, denn der Bremszug bzw. die - leitung kommt ja auch irgendwie vom Lenker an die Gabel. Ließe sich doch da rum wickeln.

Alle Mann in Deckung, die Sofa-Experten haben recherchiert und blasen ihre Erkenntnisse in die Welt hinaus!

Kurzfassung: Nein, die Kabellänge ist nicht das Problem. Ich habe den passenden Kabelsensor daheim liegen. Und nein, das Kabel kann man beim Birdy nicht einfach um die Bremsleitung wickeln. Daher liegt der Sensor auch weiterhin daheim rum.

Für die Langfassung habe ich keine Lust und das ist auch nicht Thema hier. Kannst ja mal selber recherchieren. zwinker
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Off-topic #1444319 - 17.09.20 08:25 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: huxtebude]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 17334
Hab ich schon gemacht (fürs Tandem), allerdings ist das schon ziemlich frickelig. Zumindest in meinem Fall war der Litzenquerschnitt winzigst.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1444342 - 17.09.20 12:02 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: Chris-Nbg]
StephanBehrendt
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 12585
Ich habe den Lenker am Birdy ganz herausgezogen, Abstand zum Radsensor am waagerechten Teil der Schwinge 83 cm. Der Tacho funzt.
------------------------
Grüsse
Stephan
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#1444345 - 17.09.20 12:37 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: StephanBehrendt]
Chris-Nbg
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 1682
In Antwort auf: StephanBehrendt
Ich habe den Lenker am Birdy ganz herausgezogen, Abstand zum Radsensor am waagerechten Teil der Schwinge 83 cm. Der Tacho funzt.

Danke für die Info!
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#1444375 - 17.09.20 20:29 Re: GPS-Tacho Empfangsqualität? [Re: Chris-Nbg]
Dergg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2065
In Antwort auf: Chris-Nbg

Fazit: Auch ein modernes Smartphone misst per GPS nicht so genau wie ein Tacho.

Was erwartest Du? GPS ist auf ein paar Meter genau und mißt alle paar Sekunden, je nach Einstellung. In 5 Sekunden kommst du z.B. bei 22 km/h ca. 30 Meter weit. Der Fehler ist also mind. im guten einstelligen Prozent-Bereich. Außerdem "schneidet" Dein GPS die Kurven, besonders, wenn es selten mißt, was wahrscheinlich beim GPS-Tacho zwecks Stromsparen der Fall ist. Ich habe i.d.R. beides laufen (Smartphone + normalen Tacho) und komme i.d.R. auf ca. 2-3% weniger Strecke beim GPS. Das finde ich absolut OK, wobei man nicht vergessen darf, daß z.B. 2% auch nur 4cm Fehler am Radumfang sind, und so genau habe ich den auch nicht ausgemessen.
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